Mit einem Rucksack auf dem Buckel und ohne dauerhafte Bleibe ein Land zu bereisen, ist spannend und manchmal etwas kniffelig. Geld sparen ist angesagt-aber verpassen will man ja schließlich auch nichts!

Diese Tipps und Tricks habe ich im Laufe meiner Zeit als Backpackerin gesammelt. Sie können dir bestimmt auch helfen, wenn du kein Rucksackreisender bist, sondern als normaler Tourist etwas auf dein Budget achten willst.

Übrigens: Wenn du Tipps zum Rucksackpacken und deiner Reiseplanung suchst, guck doch mal hier!

Eine Backpackerin mit Sack und Pack: Ich beim Umzug in Rotorua

Meine besten Tipps für Backpacker

Günstig übernachten

Wenn du planst, mehrere Wochen oder sogar Monate in Neuseeland zu bleiben und viel in Hostels zu übernachten, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, Geld zu sparen.

BBH- und YHA-Karten

In Neuseeland gibt es zwei Hostel-Verbände.

BBH-Hostels findest du sowohl auf der Nord-als auch auf der Südinsel in jedem etwas größeren Ort. YHA-Hostels gibt es in Neuseeland deutlich weniger, du findest sie aber in den meisten „wichtigen“ Must-see-Städten.

Mit einer Mitgliedskarte der Verbände kannst du in den Mitgliedshostels vergünstigt übernachten und so richtig Geld sparen!

BBH

  • Mitgliedskarte kostet 45 Dollar
  • 4 Dollar Rabatt auf jede Nacht in einem BBH-Hostel
  • 15$ Rabatt auf deine erste Online-Buchung
  • ordentlich, gemütlich, eher günstige Hostels

YHA

  • Mitgliedskarte kostet 35 Dollar
  • 10% Rabatt auf jede Nacht in einem YHA-Hostel
  • Rabatt für bestimmte Restaurants und Attraktionen
  • International gültig
  • ordentlich, eher große Hostels, häufig „schicker“

Mir war wichtig, in meinen  Aufenthaltsorten immer ein paar günstige Hostels zur Auswahl zu haben, deshalb habe ich mir die BBH-Karte zugelegt. Ich bin sehr zufrieden und freue mich jedes Mal über meine günstigen Übernachtungen. Ein absoluter Tipp von mir, es lohnt sich!

Wochenpreise

Wenn du eine oder mehrere Wochen an einem Ort verbringen willst, frage in deinem Hostel nach Wochenpreisen. In vielen Hotels werden die Übernachtungen günstiger, wenn du mindestens sieben Tage bleibst. Dieses Angebot ist vor allem für Work&Traveller gedacht, die in der Nähe einen Job gefunden haben und das Hostel als Langzeitunterkunft nutzen.

Arbeiten für ein kostenloses Bett

Du möchtest den Sommer an der Bay of Islands genießen? Dir gefällt es in Queenstown so gut, dass du eine Weile bleiben möchtest?

Wenn du einige Wochen oder sogar Monate an einem Ort bleiben möchtest, biete dem Besitzer deines Hostels deine Hilfe an! Für einige Stunden Aufräumarbeit und Bettenmachen am Tag darfst du in vielen Hostels umsonst wohnen.

Geld sparen im Backpacker-Alltag

Als Langzeitreisender freut man sich über jeden gesparten Dollar. Hier sind ein paar kleine aber praktische Tricks zum Geldsparen im Alltag:

Alles, aber auch wirklich alles von Klamotten bis hin zu Besteck, Pfannen und Geschirr findest du in „OP-Shops“. Diese Secondhand-Läden verkaufen gespendete Haushaltsgegenstände für wenige Dollar. Wenn du Zubehör für deinen Van brauchst oder deine Camping-Ausrüstung aufstocken willst, suche hier nach Schnäppchen! Op-Shops findest du in so gut wie jedem Ort. Halte Ausschau nach Hospice-Shops und Filialen der Salvation Army oder des Red Cross.

Überall auf der Nordinsel, vor allem aber in der Bay of Plenty wachsen Zitrusbäume in Hülle und Fülle. Die Besitzer wissen oft garnicht wohin mit ihren Mandarinen, Zitronen, Grapefruits und Orangen. Wenn z.B. im Garten deines Hostels ein Mandarinenbaum steht,frage freundlich, ob du ein paar pflücken darfst.

Eine absolute Erfüllung für alle, die leicht reisen möchten, ist der Supermarkt „Bin Inn“. Hier werden nämlich alle Waren lose aus Containern heraus verkauft. Von Nüssen, Gewürzen, Reis und Mehl, bis hin zu Waschpulver findest du hier alles, was das Herz begehrt. Das Tolle: Du kannst immer so viel kaufen, wie du gerade brauchst und musst keine halb leergegessenen Schachteln oder unhandliche Gewürzstreuer mit dir herumschleppen. So sparst du Platz im Rucksack – und eine Menge Geld!

Suche dir deinen Arbeitgeber aus

Besonders in den Sommermonaten sind viele Backpacker auf der Jagd nach Jobs. Leider findet sich unter den vielen Plantagenbesitzern und anderen Arbeitgebern auch das ein oder andere schwarze Schaf. Wenn du dich bei einem Job nicht wohl fühlst oder das Gefühl bekommst, ungerecht behandelt zu werden: Such das Weite und heuere woanders an! Du hast Urlaub und musst dich nicht mit unfairen Arbeitgebern herumschlagen.

Geld verdienen -und dabei Spaß haben- kannst du auch anderswo!

Sag nicht Nein!

Das Backpackerleben ist komplett anders als dein Alltag zu Hause und das soll auch so sein. Du möchtest schließlich neue Erfahrungen sammeln, neue Menschen kennenlernen und Abenteuer erleben. Dabei wird man oft mit ganz schön viel Unbekanntem konfrontiert und hat manchmal einfach überhaupt keine Lust, die Stadt zu erkunden oder beim Spieleabend mit den Zimmergenossen mitzumachen.

Sag nicht nein! In den meisten Fällen lohnt es sich, sich aufzuraffen. Vielleicht gewinnst du bei dem Spieleabend neue Freunde oder entdeckst ein neues tolles Café in der Stadt! Ergreife jede Chance auf ein neues Erlebnis, die du kriegen kannst!

Knüpfe Kontakte!

Kiwis sind unglaublich gastfreundlich und freuen sich oft riesig, mit einem Weltenbummler in Kontakt zu kommen. Scheue dich nicht, nach Telefonnummern oder E-Mailadressen zu fragen. Häufig sind die Leute die du triffst auch gerne bereit, dir den Kontakt der Tochter auf der Südinsel oder der Schwägerin in Wellington zu geben. Ich bin mehrmals von Familie zu Familie „weitergegeben“ worden. Es ist ein gutes Gefühl, Bekannte in Neuseeland zu haben, die man anrufen kann, wenn man in der Klemme stecken sollte. So kann man das Land gleich mit viel leichterem Herzen erkunden!

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