Planst du eine Selbstfahrer-Tour durch Neuseeland, solltest du unsere Camper Neuseeland Erfahrungen unbedingt lesen. Wir haben bereits öfters Camper gemietet und sind damit durch das wunderschöne grüne Land am anderen Ende der Welt gefahren. Es gibt aber ein paar Tipps und Tricks die sicherlich auch du gut gebrauchen kannst, bevor die Reise beginnt.

Camper Neuseeland Mieten: Erfahrungen

Meine Erfahrung bei der Planung unserer Neuseeland Reise mit dem Camper ist vor allem die Camper-Buchung. Leider haben wir bei unserer ersten Reise den Fehler gemacht, die Buchung des Campers etwas hinauszuzögern. Wir haben gedacht, dass es vielleicht irgendwann noch einmal Sonderangebote gibt und wir einfach günstiger weg kommen. Statt dessen wurde der Camper leider immer teurer. Als wir dann gebucht haben, war der Camper dann leider erheblich teurer als unser erstes Angebot. Schade auch. Seitdem bin ich bei der Camper-Buchung wirklich früh dran. Denn dann gibt es noch ausreichend Fahrzeuge und meist auch die Angebote der Anbieter. Hier kannst du die Camper miteinander vergleichen und dir einen Überblick über die Preise verschaffen – die Angebote sind übrigens direkt integriert.

 

Camper Neuseeland: Erfahrungen bei der Buchung

Neuseeland ist vor allem im Sommer ein beliebtes Reiseziel für reisende, die im Camper unterwegs sind. Deshalb sind die Wohnmobile zu dieser Zeit am teuersten – und sehr schnell ausgebucht. In den vergangenen Wochen und Monaten haben (auch über unsere Leser) die folgenden Erfahrungen gemacht:

  • In Neuseeland sind nur begrenzt Camper verfügbar, denn das Land ist (anders als z.B. Australien) nicht sehr groß.
  • Camper werden schon frühzeitig gebucht. Wer sich kurzfristig entscheidet einen Camper mieten zu wollen, geht oftmals leer aus.
  • Camper sind in der Nebensaison günstiger – das kann ganz sinnvoll für die Reisekasse sein, allerdings sind die Wetterverhältnisse auch anders, es kann sehr kalt werden.
  • Im Neuseeländischen Winter kannst du das Glück haben, noch kurzfristig einen Camper zu ergattern.
  • Bereits bei der Camper-Buchung solltest du wissen, ob du auch Wildcampen möchtest. Dann benötigst du einen so genannten Self Contained Camper. Das bedeutet, dass der Camper eine Toilette und einen kleinen Abwassertank an Board haben muss. Diese Camper haben eine spezielle Plakette.

Camper Neuseeland: Meine Erfahrungen bei der Reiseplanung

Ich habe die beste Erfahrung gemacht, das Grundgerüst der Reise frühzeitig zu planen. Dazu gehören die folgenden Buchungen:

  • Flug (den kannst du übrigens auch zusammen mit dem Camper bei unserem Partner-Reisebüro buchen)
  • Camper
  • Übernachtung(en) im Hotel am Ankunftstag
  • ggfs. Übernachtung(en) im Hotel vor dem Abflug
  • Kauf einer Sim-Karte für Neuseeland (das ist mega teuer in Neuseeland selbst)

Ich finde es immer angenehm, die ersten zwei Nächste nach der Ankunft im Hotel zu verbringen. Denn egal wo, wir kommen ja in einer Großstadt an, die ich natürlich aus sehen möchte. Und für die Zeit des Sightseeings benötige ich ja erstmal noch keinen Camper. Die City erkunden wir dann zu Fuß und überwinden so unseren Jet Lag. Das funktioniert immer super, wenn wir viel spazieren und auch für unsere Kinder ist Bewegung nach dem langen Flug einfach sinnvoll.

Camper Neuseeland Erfahrungen
Die Zeit im Camper genießen wir sehr. Damit es abends gemütlich wird, kaufen wir im Supermarkt auch Kerzen

Camper Neuseeland: Erfahrungen beim Packen für die Reise

Bevor ich meine ersten Erfahrungen beim Reisen im Wohnmobil (durch Neuseeland und Australien) gesammelt habe, war ich Fan von Koffern. Ich habe immer einen stabilen Koffer auf meinen Reisen mit – aber genau DAS ist beim Camping in Neuseeland einfach unsinnig! Denn es gibt im Camper oder Wohnmobil einfach nur wenig Platz, den ich sicherlich nicht mit Koffern verschwenden will. Und bei kleineren Campervans gibt es ohnehin sogut wie keinen Stauraum. Deswegen habe ich nach einer kleinen Suche eine Reisetasche mit Rollen gefunden, die aber kein Gestänge hat. So erspare ich mir das lästige Schleppen, kann sie im Camper aber wirklich klein zusammenfalten und gut verstauen. Ich habe mir aber auch die Frage gestellt, wie ich meine zerbrechlichen Dinge wie Glasfläschchen meiner Reiseapotheke in solch einer Reisetasche heil ans andere Ende der Welt mitnehmen kann. Dafür habe ich eine gepolsterte Kulturtasche gekauft und habe sie noch extra in eine kleine Plastikbox mit Deckel, die ich noch zu Hause hatte, gepackt. Ich habe zwei dieser Plastikboxen mitgenommen und sie waren wirklich Gold wert, denn da kann man während der Reise auch viel Kleinkram verstauen, der ansonsten im Fahrzeug rumfliegen würde – Reis und Nudeln zum Beispiel.

Camper Neuseeland: Erfahrungen unterwegs im Wohnmobil

Camper Neuseeland: Erfahrungen beim Camping

Campingplätze buchen wir erst während unserer Reisen, damit wir einfach flexibler reisen können. Die Tour lege ich zwar vorher schon fest, damit mir auch keine Highlights entgehen, aber wir wollen auch die Orte, die uns gut gefallen, auch mal ein oder zwei Tage länger genießen. Viele Campingplätze kann man online nicht reservieren oder buchen, aber andere muss man unbedingt vorher buchen. Das ist in den größeren Städten der Fall.

Neuseeland ist ein sehr sicheres Land, weshalb wir hier auch keine Bedenken hatten, Wildcampen zu gehen. Das ist sehr günstig (es kostet nichts!) und es gibt einfach so wunderschöne Spots, z.B. direkt am Wasser, an die wir einfach gerne zurückdenken. Ich achte dabei immer stark auf mein Bauchgefühl. Wenn die Gegend schön ist und die Nachbar-Camper vertrauenswürdig aussehen, dann bleiben wir. Ansonsten fahren wir einfach weiter und suchen uns einen anderen Platz.

Unsere Erfahrung zeigt immer wieder, dass die Mischung der einzelnen Camping-Formen unseren Trip abrundet. Wir mieten uns meist ein größeres Wohnmobil und fahren alle paar Tage auf einen richtigen Campingplatz, um das Gebrauchtwasser abzulassen, Frischwasser nachzufüllen, die Toilette zu entleeren und den Strom aufzuladen. Ansonsten stehen wir gerne unterwegs in der Natur und Campen Wild oder wir stehen auf DOC-Campsites.

Camper Neuseeland Erfahrungen

Camper Neuseeland: Erfahrungen im Linksverkehr

In Neuseeland herrscht Linksverkehr. Das ist natürlich erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem wenn du mit einem größeren Camper umherfährst. Aber nachdem du dich mit dem Fahrzeug vertraut gemacht hast, ist das Fahren mit dem Camper in Neuseeland eigentlich recht einfach. Die Straßen sind gut ausgebaut und es gibt wenige Hindernisse. Statt Ampeln wie wir es bei uns gewohnt sind, gibt es in Neuseeland eher Kreisverkehre, die aber leicht zu fahren sind.

Bei den Verkehrszeichen gibt es ein paar Unterschiede, die wir uns aber auch schnell erschließen konnten:

  • Ein Schwarzes P in einem roten durchgestrichenen Kreis bedeutet Parkverbot. Oftmals steht noch darunter, weshalb dieses Parkverbot eingerichtet wurde (zum Beispiel wegen einer Bushaltestelle).
  • Ein Weißes auf einem blauen Schild bedeutet, dass du hier parken kannst. Da drunter steht immer eine Zahl, die die zulässige Höchst-Parkdauer angibt.

Camper Neuseeland: Erfahrungen beim Tanken

Mit dem Camper Tanken ist in Neuseeland kein Problem. Auf den Inseln gibt es viele Tankstellen – in den kleinen und auch großen Städten. Meine Erfahrung ist, dass die Tanknadeln nicht unbedingt genau sind. Neigt sich der Tank dem Ende, empfehle ich einfach bald zu tanken. Es sei denn du liebst den Nervenkitzel (so wie Tino), dann kannst du auch einfach mal eine Tankstelle auslassen. Wenn Du unterwegs wissen willst, wo die nächste Tankstelle ist, kannst du hier online bei Mobil nachschauen. Mobil ist einer der größten Tankstellen-Ketten in Neuseeland.

Das Tanken in Neuseeland ist etwas günstiger als bei uns. Normales Benzin ist nicht wesentlich günstiger. Meine Erfahrung ist, dass die meisten Camper in Neuseeland mitDiesel betankt werden. Und Diesel ist in Neuseeland wesentlich günstiger. Momentan liegt der Diesel-Preis bei rund 0,83€.

Camper Neuseeland: Erfahrungen beim Einkaufen

Zu Beginn unserer Reise – direkt nach der Abholung unseres Campers in Neuseeland – suchen wir den ersten Supermarkt, um unsere Grundausstattung an Board zu holen. Das Gute ist, dass Tino und die Kinder – je nachdem wie sie es wollen – entspannt im Camper bleiben können, während ich den Einkauf erledige. Ich liebe es, in anderen Ländern einkaufen zu gehen, denn hierbei sehe ich, was die Neuseeländer so einkaufen, welches Obst und Gemüse in der jeweiligen Region verfügbar ist und wie viel es kostet. Und ganz entspannt kann ich mit dem Einkaufswagen zum Camper auf dem Parkplatz fahren. Danach laden wir die Sachen in den Wagen, verstauen sie und der Einkauf ist schnell erledigt.

Einkaufsliste herunterladen

Zur Grundausstattung beim Einkaufen gehören für mich zum einen die Grundlebensmittel, aber auch Dinge wie Kerzen, Feuerzeug, ein Schälmesser, Mülltüten etc. Das macht das Leben im Camper einfach leichter. Ich habe dir eine praktische Checkliste für den ersten Einkauf zu Beginn deiner Camper-Reise erstellt, die du dir hier kostenlos herunterladen kannst.

Camper Neuseeland Erfahrungen – wie sehen die Fahrzeuge von innen aus?

In Neuseeland gibt es verschiedene Camper Anbieter. Wir nutzen natürlich jede Gelegenheit, die Neuseeland Camper zu erkunden, um Erfahrungen über die Fahrzeuge zu sammeln und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich der Camper anfühlt und fährt. Ich schreibe dir hier meine persönlichen Erfahrungen zu Wohnmobilen und Campervans in Neuseeland nieder, die ich im Laufe gesammelt habe. Ich habe dabei selbst angemietet, habe aber auf meinen Reisen auch viele Leute getroffen, mir deren Camper angesehen und ihre Storys gehört. Es ist immer sehr spannend, das Innere der Fahrzeuge anzusehen und miteinander zu vergleichen. Lest hier unsere Erfahrungen und Eindrücke zu Neuseeland Campern und Campervans.

Mighty Camper Neuseeland – Erfahrungen mit dem Jackpot

Ich habe hier den Mighty Camper Jackpot unter die Lupe genommen. Er ist zunächst einmal recht kompakt, nicht umsonst fällt er in unserem Preisvergleich ja auch unter die Kategorie Kompaktcamper ohne Dusche und WC.

Camper Neuseeland Erfahrungen

Mit seinen 5 Metern länge und 1,70 Metern Breite ist er auch auf der Straße entspannt zu fahren. Im Camper kann ich bei einer Deckenhöhe von 1,82 auch ganz normal stehen. Bist du größer als 1,80 Metern solltest du dir also unbedingt überlegen, ob dieser Campervan das richtige in Neuseeland für dich ist.

Der Mighty Camper Jackpot ist für 2 Personen zugelassen und eignet sich für mein Empfinden auch gut für einen Trip als Paar (oder natürlich auch für gute Freunde). Ich war erstaunt als ich das erste Mal in den Camper reingegangen bin, wie „viel“ Platz doch vorhanden ist.

Mighty Camper Neuseeland: Die Küche im Jackpot

Die Küche ist im Mighty Camper Jackpot klein und zweckmäßig. Trotzdem bin ich aber erstaunt, wieviel Platz dann doch vorhanden ist. Es gibt zwar nicht viel Stauraum (außer im Kühlschrank), aber auf einer Arbeitsfläche kann man das Essen gut vorbereiten. Auch wenn der Frischwassertank nur 25 Liter misst, gibt es eine kleine Spüle, in der man sein gebrauchtes Geschirr vor allem unterwegs schnell abspülen kann.

Camper Neuseeland Erfahrungen
Die Küchenzeile ist klein aber praktisch.

Das ist genial, wenn man gerade unterwegs ist und etwas essen möchte. Auch ein kleiner Kühlschrank ist im Campervan. Er hat 55 Liter Stauraum und sogar ein kleines Gefrierabteil. Der Kühlschrank ist elektrisch betrieben, das heißt, dass du alle paar Tage auf einem Campingplatz mit Stromanschluss stehen musst, um den Strom aufzuladen.

Camper Neuseeland Erfahrungen
Der Kühlschrank ist kompakt.

In diesem Neuseeland Camper gibt es einen Gaskocher, der während der Fahrt in der Küchenzeile verstaut wird. Zum Kochen wird dieser Kocher auf einen ausklappbaren Tisch gestellt – man kocht also bei geöffneter Tür außerhalb des Campers. Wie das aussieht, siehst du beim oberen Bild.

Mighty Camper Neuseeland: Schlafen im Jackpot

Ganz Praktisch ist das ausklappbare Bett, in dem man zu zweit entspannt Platz hat. Es gibt sogar noch die Möglichkeit, oben eine Art Hängematte auszufahren, die kann ich aber zum dauerhaften Schlafen nicht empfehlen. Das Doppelbett ist aber recht gemütlich. Und wenn das unten ist, hast du sogar einen tollen Blick in alle Richtungen aus dem Camper.

Camper Neuseeland Erfahrungen
Ich kenne viele Reisende, die das Bett die gesamte Reise über heruntergeklappt lassen und den gewonnenen Raum unterhalb des Bettes als zusätzliches Stauraum nutzen.

Das Bett verstaut man, indem man es hochklappt. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Wetter es nicht zulässt, die Campingstühle rauszuholen und draußen zu sitzen. Dann kann man aber auch einen sogar relativ großen Esstisch herunterklappen und bequem drinnen sitzen. Übrigens befindet sich unterhalb der Sitzbänke Stauraum, in dem du deine Taschen verstauen kannst.

Du willst mehr über den Mighty Camper Jackpot erfahren? Dann schau gleich einmal bei unserem Camper Neuseeland Preisvergleich nach.

Erfahre mehr

Spaceship Neuseeland – Erfahrungen im Dreamsleeper Mini

Als ich mir den Dreamsleeper von Spaceship Neuseeland angesehen habe, war mir sofort klar, wann dieses Fahrzeug genau das richtige ist: Wenn du lieber ein Auto fahren willst, aber trotzdem die Vorteile eines Campers in Neuseeland nutzen willst. Denn dieser Minicamper ist absolut kompakt und hat trotzdem alles, was du benötigst.

Camper Neuseeland Erfahrungen
Wer denkt, dass dies nur ein ein normales Auto ist, liegt falsch.

Spaceship Neuseeland: Die Küche im Dreamsleeper

Camper Neuseeland Erfahrungen
Die Küchenzeile befindet sich bei diesem Spaceship Camper im Kofferraum

Der Dreamsleeper hat im Kofferraum eine Küchenzeile. Diese ist einfach ausgestattet, hat aber alles was am benötigt, um unterwegs zu essen. Es gibt einen verhältnismäßig großen Kühlschrank, der 41 Liter fasst.

Dazu gibt es eine kleine Spüle, die über einen 15 Liter Frischwassertank Wasser bezieht. Das ist kein großer Tank, aber ist super für das Spülen der Teller und Pfannen unterwegs. Zum Kochen zieht man einfach die Gaskochplatte aus.

Spaceship Neuseeland: Schlafen im Dreamsleeper

Camper Neuseeland Erfahrungen
Das Bettzeug ist im Spaceship Dreamsleeper vorhanden.

Die Türen zum „Wohnbereich“ zieht man seitlich auf. Und dann erscheint direkt der Schlafbereich.

Mehr als das Bett ist in diesem Teil des Campervans nicht vorhanden. Aber dennoch ist erstaunlich viel Platz vorhanden. Denn unter dem Bett ist ausreichend Stauraum für die Reisetaschen.

Erfahre hier weitere Informationen über diesen Spaceship Neuseeland Camper.

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