Auckland ist mit ungefähr 1,4 Mio. Einwohnern die größte Stadt Neuseelands. Rund ein Drittel aller Neuseeländer lebt hier!

Wer seinen Neuseeland-Trip hier startet, beendet oder auf der Durchreise ist, sollte sich auf jeden Fall einige Tage Zeit nehmen, um die maritime Hafenstadt gebührend zu erkunden.

Während meiner Zeit in Auckland war ich sehr angetan davon, dass die Einwohner es schaffen, trotz der Größe ihrer Millionenstadt so verbunden mit ihrer Umwelt zu bleiben. Die zwei Häfen der Stadt sind trotz ihrer zum Teil industriellen Nutzung sauber und aufgeräumt, das Wasser hat eine Farbe, die man in Europa weder in unseren Breitengraden, noch irgendwo im Mittelmeer findet. Der Mission Bay Beach mitten im Stadtzentrum ist ein gut gepflegter, blitzblanker Badestrand, nirgendwo schwimmt Müll.

Schon hier auf der ersten Station meiner Reise habe ich zu spüren bekommen, wie sehr die Neuseeländer ihr Land zu schätzen wissen. Der Stolz auf diese einzigartige Welt und die Mühe, sie zu erhalten, bekommt man schnell zu spüren, wenn man die Stadt durchstreift, Highlights besichtigt und sich mit den Kiwis unterhält.

Ich finde, von dieser Umsichtigkeit was die Umwelt und auch den Umgang mit Mitmenschen angeht, könnten wir Deutschen uns wirklich eine Scheibe abschneiden!

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Entstehung und Kultur

Die Gründung Aucklands liegt erst ca. 170 Jahre zurück. Maori bevölkerten die ressourcenreiche Region allerdings schon viele Jahrhunderte bevor europäische Auswanderer hier Aucklands Grundstein legten. Die Kultur der Ureinwohner ist allgegenwärtig in der Stadt und wird nach Kräften gepflegt und am Leben erhalten.

Wer mehr über den Alltag, die Kunst und Rituale der Maori erfahren möchte, sollte dem Auckland War Memorial Museum einen Besuch abstatten. Hier gibt es eine beeindruckende Sammlung alter Maori-Schnitzereien, Jade-Kunst und ein über 100 Jahre altes Versammlungshaus zu bestaunen.

Lies hier mehr über das größte Museum Aucklands!

Der Maori-Name der Stadt lautet „Tamaki Makaurau“, was soviel bedeutet wie: „ Das Land mit den vielen Liebhabern“ – sehr treffend! Im Laufe der Jahre ist Auckland zu einer echten Multikulti-Stadt herangewachsen. Inder, Chinesen, Polynesier und Europäer leben hier, der bunte Mischmasch vieler Kulturen verleiht der Stadt eine weltoffene, lebensfrohe Atmosphäre.

Naturwunder Auckland

Die Stadt steht auf heißem Boden: Auckland wurde auf einem Vulkanfeld erbaut, bestehend aus knapp 50 einzelnen Vulkanen. Die beiden größten sind Mount Eden im Stadtinneren und „Rangitoto“ im Meer.

Die meisten dieser Vulkane sind vor mehreren hunderttausend Jahren entstanden. Rangitoto allerdings ist erst vor ca. 600 Jahren aus dem Meer gewachsen und damit der jüngste Vulkan der Region. Er thront von Aucklands Küste aus gut sichtbar im Hauraki Gulf. Ein toller Anblick!

Besonders gut kannst du ihn vom Strand der Mission Bay bewundern. Wenn du Rangtoto allerdings aus nächster Nähe bestaunen willst, buch dir doch einen Insel-Tagestrip! Ein Boot fährt dich hinüber auf die Vulkan-Insel und auf geht es, das Meer im Blick, durch Regenwälder Richtung Gipfel! Infos und Tickets zu diesen Touren erhältst du am Fähr-Dock der „Princes Wharf“. Vor der Haltestelle Britomart sind es nur wenige Schritte bis zum Abfahrtspunkt der Fähren und Tourenschiffe.

Die Stadt und ihre Umgebung

Auckland liegt auf einem recht schmalen Landstrich und grenzt im Osten an den eher warmen Pazifik, im Westen an die raue Tasman Sea.  Sowohl der Hauraki Gulf in Innenstadtnähe als auch die wilde Westküste sind leicht zu erreichen und bieten unzählige Bade- und Surfmöglichkeiten.

Die hübschen Buchten, großen Häfen und guten Wetterbedingungen locken viele Bootsbesitzer an, deshalb wird Auckland auch „city of sails“, Stadt der Segel, genannt.

Während der letzten Jahrzehnte ist Auckland enorm gewachsen. Im Jahr 2015/16 stieg die Einwohnerzahl durchschnittlich um 800 Menschen pro Woche! Die Wohngebiete dehnen sich stetig weiter aus, Auckland wächst vor allem in die Breite. Häuser mit mehr als zwei Stockwerken gibt es wenig. Wenn man sich aus dem Stadtzentrum herausbewegt, fällt auf, dass ein Großteil der Häuser aus Holz gebaut ist. Das Klima ist hier so mild, dass auch im Winter keine wärmeisolierten Steinwände nötig sind!

Das Stadtzentrum ist im Vergleich zu den großflächigen Suburbans eher kompakt und lässt sich auch zu Fuß gut erkunden. Du kannst die Queensstreet und ihre kleinen und größeren Seitenstraßen erkunden, den Sky Tower erklimmen oder dir die Kunstwerke in  der Auckland Art Gallery anschauen. Die Ausstellungen wechseln regelmäßig und das Beste – der Eintritt ist kostenlos!

Die beste Reisezeit für Auckland

Dank seiner günstigen Lage ist Auckland eine sonnengeküsste Stadt mit ganzjährig mildem, angenehmem Wetter. Welche Monate sich besonders für einen Besuch in Auckland eignen, siehst du in dieser Übersicht:

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Super! *
Gut **
Geht so... ***

* Die perfekte Reisezeit: Tolles Wetter, überwiegend warm und sonnig.

** Im Großen und Ganzen gutes Reisewetter, verregnete oder windig-kühle Tage kommen allerdings vor.

*** In dieser Zeit ist es in Auckland kalt und ungemütlich. In der großen Stadt findet sich zwar immer etwas zu tun, ideal ist diese Reisezeit aber nicht.

Von A nach B in Auckland

Das öffentliche Verkehrsnetz Aucklands setzt sich aus Bus-, Bahn- und Fährenlinien zusammen. Trotz der Größe der Stadt sind die Angebote der verschiedenen „ Services“ gut zu überblicken. Es gibt nur vier Bahnstrecken, alle Fähren fahren vom selben Pier ab, Busfahrpläne liegen überall aus. Oft trifft man an den größeren Haltestellen auf Servicepersonal, die sich ganz selbstverständlich verloren wirkenden Touristen annehmen und für alle Fragen offen sind. Ich habe das Reisen mit Bus und Bahn in Auckland als sehr angenehm und entspannt empfunden. Keine ständigen Verspätungen und Verwirrungen, wie man es aus Deutschland kennt!

Übrigens: Wer Auckland ohne eigenes Transportmittel besucht und auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, tut gut daran, sich eine „AT Hop card“, eine elektronische Ticket-Karte, zu kaufen.

Als Autofahrer muss man im Aucklander Stadtverkehr zwar gute Nerven haben, ist aber klar im Vorteil. Das Stadtgebiet ist sehr „luftig besiedelt“, oft liegen Start und Zielpunkt weiter voneinander entfernt als gedacht. Mit dem Auto kommt man trotz einiger Staus hier und da am besten vorwärts.

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Die lebendige Metropole hat eine riesige Palette an spannenden Sehenswürdigkeiten zu bieten. Wonach auch immer dir der Sinn steht, Abenteuer, Kultur, Essen oder Feiern: Möglichkeiten gibt es viele.

Auf unserem Blog berichten wir dir über die schönsten Spots und Sehenswürdigkeiten dieser facettenreichen Stadt. Viel Spaß beim Stöbern!

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